Bei denkmalgeschützten Gebäuden zählt Nachvollziehbarkeit. Ein verformungsgerechtes Aufmaß bildet das Objekt mit seinen baulichen Veränderungen ab und dokumentiert Abweichungen wie schiefe Winkel, krumme Bauteile oder Tragwerksverformungen. Damit entsteht eine saubere Bestandsgrundlage für Abstimmungen mit Architekten, Denkmalpflege, Ämtern und Kirchen und für die weitere Planung.
Was ist ein verformungsgerechtes Aufmaß?
Ein verformungsgerechtes Aufmaß bildet den Bestand so ab, wie er tatsächlich ist. Anders als beim klassischen Aufmaß werden Verformungen, Schiefwinkligkeiten, Setzungen, krumme Bauteile und nicht rechtwinklige Anschlüsse bewusst mit erfasst und in den Unterlagen nachvollziehbar dargestellt.
Das Ziel: Planungs- und Genehmigungssicherheit für denkmalgeschützte Sanierungen und anspruchsvolle Bestandsprojekte.
Ergebnisse und Unterlagen (Lieferumfang
Der konkrete Lieferumfang richtet sich nach Ziel und gewünschter Detailtiefe. Typische Ergebnisse:
- Bestandspläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
- Darstellung von Verformungen / Abweichungen in relevanten Bereichen
- Detailaufnahmen und Fotodokumentation (optional, aber im Denkmal oft sinnvoll)
- Digitale Übergabe als PDF; CAD-Formate nach Vereinbarung (z. B. DWG/DXF)
Wichtig: Genauigkeit, Detaillierungsgrad und Datenformate werden vorab festgelegt. Das spart Zeit, Geld und spätere Diskussionen.
So läuft das Aufmaß bei uns ab
1. Zieldefinition & Abstimmung
Welche Unterlagen werden benötigt? Für Genehmigung, Planung, Ausschreibung oder direkte Ausführung?
2. Vor-Ort-Termin & Bestandsaufnahme
Aufnahme der relevanten Geometrien und kritischen Details (Tragwerk, Ebenen, Anschlüsse).
3. Auswertung & Planableitung
Aufbereitung der Messdaten und Erstellung der vereinbarten Pläne/Unterlagen.
4. Abstimmungsschleife
Prüfung, Rückfragen, Ergänzungen an klar definierten Schnittstellen.
5. Übergabe
Finale Unterlagen inkl. definierter Datenstände und Formate.